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01.11.2014 | Lausitzer Rundschau

"Vorgezogener Parteitag gefordert" vom 30. Oktober 2014 Aus der Redaktion des Prignitzers

Quelle: SVZ.de

Eine Partei lebt von ihren Kreis- und Ortsverbänden sowie den Fachorganisationen. Ist die Stimmung dort schlecht, ist sie in der ganzen Partei verdorben. Und genau das droht jetzt der Brandenburger CDU. Soll die Brandenburger CDU nach dem Koalitionsdebakel ihren eigentlich erst für Herbst 2015 geplanten Landesparteitag vorziehen? Gestern forderten die Vorsitzenden mehrerer einflussreicher Parteiorganisationen eine Sondersitzung des wichtigsten Parteigremiums, um über die Situation der CDU und ihres Spitzenpersonals zu debattieren.

Zudem erneuerten sie die Kritik am Landes- und Fraktionsvorsitzenden Michael Schierack: Der Abgeordnete hatte nach Darstellung der SPD in den Sondierungsgesprächen nach der Landtagswahl erklärt, auf die Übernahme eines Ministeriums verzichten zu wollen. Der derzeit im Urlaub befindliche Schierack dementierte diese Aussage halbherzig. Zudem erklärte er, für eine neue Spitzenkandidatur bei den Landtagswahlen 2019 zur Verfügung zu stehen.

CDU-Generalsekretärin Anja Heinrich legte dagegen ihr Mandat als Stadtverordnete in Elsterwerda nieder. Wie sie in einem Interview mit dem „Prignitzer“ erklärte, wolle sie sich künftig intensiver der Arbeit auf der Landesebene widmen. „Es wird irgendwann einen Wechsel an der Parteispitze geben müssen“, sagte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Brandenburger Christdemokraten, Hermann Kühnapfel, gestern gegenüber dieser Zeitung.

Zwar sei die Fortsetzung der rot-rorten Landesregierung für die Sozialdemokraten „von vornherein gesetzt gewesen ... Unser Landesvorsitzender hat sich aber so verhalten, dass man klar und deutlich sagen kann: Die Regierungsverantwortung hat er nicht in seiner Person gesehen“, sagte Kühnapfel. „Das drückt natürlich am Meisten.“ Aus Sicht des CDU-Wirtschaftsfachmanns sei es ein Fehler gewesen, den Spitzenkandidaten Schierack erst kurz vor der Wahl aufzubauen. „Ich halte große Stücke auf Michael Schierack, aber ihm fehlte eine Haltung: Wer die Partei führt, muss als erster vorweggehen und klar und deutlich Regierungsverantwortung übernehmen.“


28.05.2014 | MIT Landesverband Brandenburg

MIT fordert: Keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD

 Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg (MIT) wendet sich gegen jede Überlegung des Landesvorstands zur Zusammenarbeit  der CDU in Brandenburg mit der Europafeindlichen Partei AfD. Gerade Brandenburg mit seinem Mittelstand und seinen Forschungsunternehmen sind Profiteure von der Europäischen Einigung und dem Euro, welche die AfD am liebsten abschaffen würde. "Kaum ein Land hat so durch die Europäisierung gewonnen wie Brandenburg!" sagt Bernd Benser, Sprecher der MIT in Brandenburg. "Wir teilen absolut den Kurs der Kanzlerin, mit solchen Populisten nicht zusammenzuarbeiten und fordern den Landesvorstand auf, sich durch eigene klare Konzepte für Brandenburg von der AfD abzugrenzen und sich inhaltlich für eine Regierungsbeteiligung attraktiv zu machen. Wo immer die Union ein gutes personelles und programmatisches Angebot macht, wird die AfD keine Chance auf zweistellige Ergebnisse haben", betont Hermann Kühnapfel, Landesvorsitzender der MIT Brandenburg. 


18.03.2013 | Potsdamer Neueste Nachrichten - Autor: Matthias Matern

Mittelstand unzufrieden mit Rot-Rot

Umfrage: Zustimmung fällt um 17 Prozent. BER-Desaster, nicht abgerufene Fördermittel und Diebstähle verärgern Unternehmer

Potsdam/Stuttgart - Brandenburgs Mittelständler sind deutlich unzufriedener mit der Arbeit der rot-roten Landesregierung als noch vor einem halben Jahr. Dem aktuellen Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zufolge halten zwar immer noch 71 Prozent der mittelständischen Geschäftsleute im Land die politischen Rahmenbedingungen für eher gut oder gut, doch im Vergleich zur vorhergehenden Umfrage vor einem halben Jahr sei die Zustimmung um 17 Prozent gesunken – so viel wie in keinem anderen Bundesland, teilte Ernst & Young am Sonntag in Stuttgart mit.

Für die repräsentative Analyse befragte die Gesellschaft bundesweit 3000 Geschäftsführer und Inhaber mittelständischer Betriebe im Dezember 2012 und Januar 2013. Gefragt wurde neben der Zufriedenheit mit der regionalen Mittelstandspolitik auch nach anderen Rahmenbedingungen vor Ort, der Arbeit der Bundesregierung und möglichen Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise. Immerhin 72 Prozent erwarten eine weitere Zuspitzung und jeder dritte Unternehmer glaubt sogar, dass die Europäische Währungsunion auseinanderbrechen wird. 70 Prozent aller befragten Mittelständler bezeichneten zudem die hohen Kosten für Energie als große oder sehr große Gefahr.


09.03.2013 | Märkische Allgemeine Zeitung / Autor: Stephan Laude

Hohe Hürden für Innovationen

Spitzentechnik für die Gesundheit ist nicht leicht zu vermarkten / Technologietag in Teltow lädt ein

POTSDAM / TELTOW - Bereits zum zehnten Mal findet am Freitag kommender Woche der Technologietag Teltow statt. Wie bereits auf mehreren vorangegangenen Technologietagen geht es um Medizintechnik, in diesem Jahr speziell um ihre Rolle als Innovationsmotor. Veranstalter sind der Unternehmerverband Brandenburg und die Mittelstandsvereinigung der CDU.

Die Gesundheitswirtschaft hat eine herausragende Bedeutung für die Region Berlin-Brandenburg. In beiden Ländern gibt es insgesamt 270 Medizintechnik-Unternehmen. Zu den bekanntesten aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark gehören die Teltower Firmen Getemed und Codon AG, die beide auf der Ausstellerliste stehen.


09.03.2013 | Potsdamer Neueste Nachrichten / 09.03.2013 S. 20 / Autor: Tobias Reichelt

Wenn die Klinik vor der Haustür parkt

Wie man Leben mit moderner Technik retten kann, zeigen Unternehmer auf dem „Technologie Tag“

Teltow - Nach einem Schlaganfall zählt jede Minute. Trotzdem vergehen oft ein bis zwei Stunden, bis Patienten behandelt werden können, sagt Gerhard Meyer. Die Zeit gehe verloren, weil im Krankenhaus oft nicht sofort mit Analysen und Therapien begonnen werden kann. „Die Notaufnahme ist voll, medizinische Geräte belegt.“ Dabei sei die Lösung einfach: Seit zwei Jahren ist in Berlin eine mobile Schlaganfall-Klinik unterwegs. Vor der Haustür kann die Therapie beginnen.


11.12.2012 | Lausitzer Rundschau

Land lässt Wirtschaft und Pendler mit Bahnhofschließung im Stich

Die Entscheidung, ab 9. Dezember den Bahnhof Brand nicht mehr zu bedienen, ruft weiteren Protest hervor.

Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung im Landkreis Dahme-Spreewald Andreas Schulz erklärt dazu "Die ODEG wälzt mit tatkräftiger Unterstützung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg ihre Lieferprobleme einseitig auf die Kunden ab und schadet mit dem Verzicht auf den Halt am Bahnhof Brand ein erfolgreiches Unternehmen. Tropical Islands setzt mit 85 000 Zugfahrgästen jährlich und seinen über 600 Mitarbeitern bewusst auf eine funktionierende Schienenanbindung, die mutwillig eingestellt wird."


04.06.2012 | Blickpunkt Brandenburg / Verfasser: R. Bischoff

Familie und Beruf vereinbar machen

Abgeordnete informieren sich über Familienfreundlichkeit in Betrieben

Zwei Abgeordnete des Landtages Brandenburg haben sich am Mittwoch in Teltow verschiedene Einrichtungen angesehen, um sich Beispiele aus der Praxis zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf anzusehen.

Im Teltower Ortsteil Ruhlsdorf besuchten Monika Schulz-Höpfner  und Dierk Homeyer (beide CDU)  die TRP-Bau GmbH. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg, Hermann Kühnapfel, ließen sie sich von den Mitarbeitern  von ihren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie berichten. Positiv aufgefallen war Schulz-Höpfner die familienfreundliche Atmosphäre und der gute Umgang miteinander. Auch dass gleich vier Väter die Elternzeit in Anspruch nähmen, bewertete die familienpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion als „sehr positiv“.


18.05.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung / von Eileen Wenzel

CDU-Runde diskutiert die Energiewende / Mehr Bürgerbeteiligung ist nötig, aber vollkommene Zufriedenheit nicht zu erreichen

Fukushimas Folgen für den Fläming

Vor über einem Jahr beschloss die Bundesregierung die Energiewende. Brandenburgs Landesregierung legte im Februar ihre Energiestrategie 2030 vor. Am Dienstagabend diskutierte eine Podiumsrunde der CDU Teltow-Fläming über das Thema „Die Energieversorgung der Zukunft – Chancen und Risiken“ im Clauerthaus Trebbin.

Danny Eichelbaum, Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, hatte fachkundige Parteimitglieder dazu gebeten. Es diskutierten die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Steeven Bretz, Trebbins Bürgermeister Thomas Berger und Hermann Kühnapfel, Landeschef der Unions-Mittelstandsvereinigung.


23.03.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung

Wirtschaft: Kontroverse über Altersvorsorge

ZOSSEN - Hermann Kühnapfel, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg, hat den Plan von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Selbstständige zu verpflichten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, abgelehnt. „Brandenburg ist eines der Bundesländer mit der höchsten Anzahl von Selbstständigen. Selbstständig sein, das heißt eigenverantwortlich handeln und entscheiden zu können – das gilt auch für die Altersvorsorge. Wir lehnen es als MIT Brandenburg ab, die Selbstständigen durch weitere Verpflichtungen zu belasten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Laut Kühnapfel sollten Selbstständige selbst über ihre Altersvorsorge – „ohne staatlichen Zwang“ – entscheiden können. In Brandenburg sind 131 400 Selbstständige und mithelfende Familienangehörige tätig. Zwölf Prozent der Erwerbstätigen im Land gehen demnach einer selbstständigen Arbeit nach.MAZ


22.03.2012 | Potsdamer Neueste Nachrichten / Verfasser: Christian Bark

Im Wettbewerb um Fachkräfte

Thema auf dem Teltower Technologietag wird auch eine koordinierte Wirtschaftsförderung

Region Teltow - Wie können brandenburgische Schüler und Studenten stärker für den regionalen Arbeitsmarkt gewonnen werden? Und was sollten die Firmen tun, um sich den Berufseinsteigern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren? Diese Fragen werden eine wichtige Rolle spielen, wenn sich am kommenden Freitag 40 Unternehmen beim 9. Teltower Technologietag präsentieren.



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