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25.03.2015 | Dr. Bernd Benser / CDU Landtagsfraktion BRB

Keine Verteuerung und weitere De-Stabilisierung der Energieversorgung durch zusätzliche Klimazertifikate für Brandenburger Braunkohleverstromung

Gemeinsame Presseerklärung der Brandenburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) und der CDU Landtagsfraktion Brandenburg

Mit aller Entschiedenheit wenden sich die MIT Brandenburg  und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Dierk Homeyer gegen jedwede Überlegung zur Verteuerung und weiteren De-Stabilisierung der Energieversorgung durch zusätzliche Klimazertifikate für Brandenburger Braunkohleverstromung, welche der SPD Bundesminister Gabriel offensichtlich anstellt. Dr. Bernd Benser, Sprecher der MIT Brandenburg, stellt hierzu fest: “Die Sonnenfinsternis hat es bewiesen: Ohne Braunkohleverstromung ist die Sicherheit der Energieversorgung derzeit und auf absehbare Zeit keinesfalls gewährleistet. Zu dem bedeutet die weitere Belastung durch zusätzliche Klimazertifikate eine dramatische Beeinträchtigung des rentablen Betriebs der Braunkohleverstromung und gefährdet in erheblichem Maße die Existenz von vielen tausend Arbeitsplätzen. Dies aber nicht nur im Bereich des Abbaus und der Verstromung der Braunkohle in der Lausitz, sondern auch im Bereich der hochenergetischen Produktion. So ist bereits jetzt zu verzeichnen, dass zum Beispiel bei einem Unternehmen wie HyperCeramics in Oberkrämer jährlich eine Facharbeiterstelle wegen der gestiegenen und weiter steigendenden Energiekosten verloren geht.“ 
 
Die MIT fordert deshalb einen Schulterschluss der politischen Kräfte Brandenburgs, um die Pläne Gabriels zu bekämpfen.
 

Dr. Bernd Benser
Brandenburg als Mittelstandsland ist wesentlich von sicherer und bezahlbarer Energie abhängig. Einschnitte hierbei würden nicht nur konjunkturschädlich, sondern signifikant am Arbeitsmarkt zu spüren sein und Arbeitsplätze kosten. „Solche Überlegungen auch nur anzustellen, ist unsinnig und zeugt davon, wie wenig die SPD tatsächlich an Mittelstand, Konjunktur und Arbeitsplatzsicherung interessiert zu sein scheint“, so Bernd Benser, der Sprecher der MIT.
Dierk Homeyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion, erklärt hierzu: “Diese Forderung Gabriels kommt zu einer absoluten Unzeit. Es gefährdet den beabsichtigten Verkauf der Braunkohlesparte der Vattenfall Mining & Generation und damit die Region an sich sowie den geplanten Strukturwandel in der Lausitz“.
 
Potsdam, den 25.03.2015
 
Dr. Bernd Benser
Sprecher der 
MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg
Gregor-Mendel-Str. 3, 14469 Potsdam
Tel. +49 (173) 773 15 46
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Email: pressesprecher@mit-bb.de
Homepage: www.mit-bb.de
 
 

aktualisiert von Kühnapfel, 05.05.2015, 13:21 Uhr
MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
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